„Auf der Stör“ im Pramtal

Die Walz beginnt im Freilichtmuseum Furthmühle in Pram: Hier erfährt der angehende Handwerksbursche/die angehende Handwerkersfrau alles über Müllerei und Sägerei. Eine eigene Außenstelle hat der „Schmied z´Gries“, ebenfalls in Pram.

Nach einer Stärkung hat man die Wahl: Soll es ins Heimathaus Raab gehen, um zu sehen, wie kleine „Häuslleut“ etwas mit ihrem Handwerk dazuverdienten (Entfernung 17 km)

oder ins Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama in Riedau (Entfernung 10 km), das u. a. Holzberufe von einst zeigt.

Reizender Abstecher vom Lignorama: nur ca. 2 km entfernt ist das Sallaberger-Haus in Zell an der  Pram. Die frühere Bewohnerin, Schneidermeisterin Anna Sallabergerin, war viel auf der Stör unterwegs in Ausübung ihres Handwerks.  

Den krönenden Abschluss dieser Tour bildet das Handwerksmuseum Laufenbach in Taufkirchen an der Pram. (Entfernung: 13 km). In diesem Museumsdorf sehen Sie eine uns heute winzig erscheinende Krämerei genauso wie den Beruf des Seilers oder Schusters und viele Handwerke mehr.

Bei einer anschließenden Jause im seit dem 15. Jhdt. betriebenen Dorfwirtshaus direkt im Museumsgelände können Sie Ihre erfolgreiche Walz im Pramtaler Handwerk feiern.

Kosten (für Gruppen, inkl. Führung, ohne Jause, Voranmedlung erforderlich)
Furthmühle € 3,80,
Heimathaus Raab: € 2,--
Lignorama € 5,50
Handwerksmuseum Laufenbach € 5,--

  • In der Furthmühle in Pram lernt man alles über ds Handwerk in Mühle und Säge einst.
  • Kleinbürger, wie sie im Heimathaus  ehemals lebten, verdienten sich mit Handwerk etwas zu den Erträgen der Kleinlandwirtschaft. "Draxlerhaus" wurde das Heimathaus genannt, da ein Vorbesitzer die Drechslerei ausübte.
  • Im Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama werden alte Handwerksberufe mit Holz gezeigt: hier die Tischlerwerkstatt.
  • Ein ganzes  Dorf voller Handwerke stellt das Handwerksmuseum Laufenbach dar. Hier die Krämerei.- Für uns heute winzig.
  • Besonders interessant: die Seilerei. Sie zählt zum Stammhandwerk in Laufenbach.
  • Am Handwerkertag wird altes Handwerk lebendig: hier traditionelles Zimmern.
So sah die Schneiderstube von Frau Sallaberger aus.