Die Wanderausstellung im bayerischen Rottal und oberösterreichischen Pramtal Mei liabstes Stück“ .

Von 2012 bis 2014 tourten die "liabsten" Stücke aus der Rottaler und Pramtal Museumsstraße durch die beiden Täler und machten auch den einen oder anderen Abstecher.

Letzte Station:

Freilichtmuseum Finsterau
im bayerischen Wald (Gastauftritt)

 

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Eröffnung am Freitag, 10. Jänner um 15 Uhr
Dauer: bis Sonntag, 23. Feb. 2014.

 

 

 

 

Ihr „liabstes Stück“ suchten die Museen der Rottaler Museumsstraße und der Pramtal Museumsstraße aus und stellen sie zu einer kurzweiligen, liebevollen Schau zusammen. Denn so verschieden die Museen mit ihren Ausstellungsthemen sind, so abwechslungsreich ist die Ausstellung. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte, die mystisch-sagenhaft, liebevoll, lustig, interessant und auch tragisch sein kann. Zwei Museumsstraßen werden so kompakt in einer Ausstellung vereint, jedes Stück repräsentiert mit seiner Geschichte ein Museum.

 

Letzte Station:

Freilichtmuseum Finsterau (Bayerischer Wald, Gastauftritt)
Museumsstraße 1, 91151 Finsterau (Mauth)

11 bis 16 Uhr (25. Dez. bis April)

 Mi, 25.12.2013 - So, 23.02.2014

Mei liabstes Stück


Zeug und Preziosen aus dem Pramtal und dem Rottal

Vom 2,5 m hohen Ackerschlepper bis zur 11 mm kleinen Münze spannt sich das Spektrum der „liabsten Stücke“, die das Freilichtmuseum Finsterau in einer Sonderausstellung zeigt.

Fast anderthalb Jahre waren die ausgewählten Sammlungsstücke der Pramtaler und Rottaler Museen unterwegs im oberösterreichischen Innviertel und in Niederbayern. Kleine und große Heimatmuseen haben mitgemacht, jedes hat die Ausstellung „Mei liabstes Stück“ ein paar Wochen beherbergt.
Der Start war am 19. Mai 2012 in Schärding. Jetzt endet die Wanderung im Freilichtmuseum Finsterau. Von 25. Dezember 2013 bis 23. Februar 2014 ist die Schau „Mei liabstes Stück“ im Freilichtmuseum Finsterau zu Gast.
Initiiert wurde die Ausstellung vom Verein Rottaler Museumsstraße, die EUREGIO fördert. Für die Ausstellung stellen 20 Museen im niederbayerischen Rottal und im oberösterreichischen Pramtal ihr „liabstes Stück“ zur Verfügung. Gezeigt wird jeweils eine Preziose aus der Sammlung, die mit ihrer Geschichte das Museum und seine Sammlung besonders treffend repräsentiert. In Finsterau wird die Ausstellung durch zwei besondere Exponate erweitert: eine zierliche Holzscheitelmadonna aus der Sammlung Wachsmuth und einen Schlüter Compact 850 V, der seine Erstzulassung 1975 erfuhr.
Angesichts der Vielfalt der beteiligten Museen ist eine abwechslungsreiche grenzüberschreitende Schau entstand. Die Hofmark Gern bei Eggenfelden war im Sommer 2012 die erste Station auf niederbayerischer Seite. Die Heimatmuseen in Raab und auf Schloss Starhemberg, die Spezialmuseen in Furthmühle und Feldegg, das Bilger-Breustedt-Haus in Taufkirchen und etliche weitere Museen machten auf österreichischer Seite mit. In Niederbayern waren u.a. das Kirchenmuseum Kößlarn, das Heimatmuseum Hebertsfelden und das Schulmuseum in Neumarkt-Sankt Veit dabei. Für das Berta Hummel-Museum war ein Original der berühmten Figur der Gänseliesl auf Reisen, das Freilichtmuseum Massing hat einen geheimnisvollen Verwahrschatz von 1525 beigetragen: drei vergilbte Wachsschnurkreuze und einen silbernen Schrötling, ein kleine Münze mit dem Monogramm des Kurfürsten Maximilian.
Im Freilichtmuseum Finsterau sind diese „liabsten Stücke“ zum letzten Mal zu bewundern. Dann kehren sie wieder heim – in ihre Heimatmuseen.

  • Das "liabste Stück" des Freilichtmuseums Furthmühle ist eine Reibestein. Mit ihm wurde jahrtausendelang Getreide gemahlen. Erst mit der Entwicklung von Mühlen änderte sich dies.
  • Als Baden - ganz öffentlich im Freibad- noch eine Sensation war, hatte die Gemeinde Raab bereits ein Schwimmbad. MIt dem selbstgenähten Badeanzug konnte seine Besitzerin an der Sensation teilnehmen.
  • Besonders beschwingt mit einer Prise bayerischen Humors ist die Geschichte des "Hundlignbrunnens" in Eggenfelden. Ein Bronze-Modell ist "liabstes Stück".

Die Wanderung  der „liabsten Stücke“

Im Raum um Schärding/Neuhaus münden die beiden Flüsse Pram und Rott in den Inn. In Schärding wurde die Wanderausstellung erstmals eröffnet, um dann zwischen den Ländern springend 2012 und 2013 im Rottal und im Pramtal auf und ab zu wandern.

Die erste Station war das Foyer des Kubinsaals in Schärding von 20. Mai bis 25. Juni 2012.
Erstmals im Rottal eröffnet wurde die Schau am 29. Juni in der Schlossökonomie Gotischer Kasten in Eggenfelden, wo sie bis 5. August zu sehen war.
Von 10. August bis 6. Sep. waren die "liabsten Stücke" aufgeteilt im Freilichtmuseum Furthmühle und in der Galerie im Troadkasten bei Schloss Feldegg, bei Gemeinde Pram, zu sehen.
Die Gewölbe des Bräustüberlmuseums Raab im Pramtal gaben den „liabsten Stücken“ von 10. Sep. bis 10. Okt. einen stilvollen Rahmen.
Wieder ins Rottal kehrten die "liabsten Stücke" nach Kößlarn zurück: in den faszinierenden Räumlichkeiten des Kirchenmuseums Kößlarn waren sie von 14. Oktober bis 1. November 2012 zu sehen.
Als Gaststation über den Winter machte ein Teil der „liabsten Stücke“ im Foyer Viatrium der Terme Bad Birnbach von 9. November 2012 bis 15. Jänner 2013 Interesse erweckenden Halt.

Von 25. Jänner bis 10. März machte die Ausstellung im Holz- und Werkzeugmuseum LIGNORAMA in Riedau im Pramtal Station.
Die weiteste Reise traten unsere "liabstes Stück" dann ins Quellgebiet der Rott, nach Oberbayern an. Von 7. bis 28. April waren sie im Schloss Adlstein (Schulmuseum und Stadtamt Neumarkt - St. Veit) zu sehen.
Von 5. Mai bis 2. Juni 2013 ging die Reise wieder zurück ins Pramtal: der Brunnbauerhof in Andorf gab Quartier.
Danach folgt von 6. Juni bis 21. Juli das Haager Heimatmuseum Schloss Starhemberg, der Quellort der Pram.

Die letzten Stationen im Rottal waren das Freilichtmuseum Massing und das Berta-Hummel-Museum in Massing, wo die Schau zweigeteilt zu sehen war. Von 20. Sep. bis 31. Okt. machte "Mei liabstes Stück" seine letzten Stationen.

Als Gast konnte die Schau verweilen in Bad Füssing, von 17. Nov. bis 15. Dez. 2013. Die allerletzte Station vor der Rückkehr der Stücke in ihre Heimatmuseen führte hoch in den Norden, in den Bayerischen Wald: von 25. Dez. 2014 bis 23. Feb. 2014 im Freilichtmuseum Finsterau.

 

Die kommenden Stationen: