100 Jahre Bauhaus

Jahresausstellung im Bilger-Breustedt-Haus

100 JAHRE BAUHAUS - JAHRESAUSSTELLUNG IM BILGER-BREUSTEDT-HAUS

MARGRET BILGER

KOHLE-PASTELL-ZEICHNUNGEN

Wie inder Druckgrafik mit den "Holzrissen" oder inder Glasmalerei mit der "Schabtechnik" hat Margret Bilger auch in der Zeichnung eine unverwechselbare technische Eigenart entwickelt -die "Kohle-Pastell-Zeichnung" - die sie sowohl in Landschaften und Blumenstillleben als auch in Galsfenster-Entwürfen anwendete. 

Mit der ungefassten sibirischen Reisskohle hatte sie sich biem Zeichnen großformatiger Entwürfe in der Schlierbacher Glasmalerei-Werkstätte seit 1950 angefreundet und sie alsbald mit den ihr vertrauten Pastellkreiden kombiniert.  So lässt sich diese Technik auf die Jahre nach 1950 eingrenzen. Die Taufkirchner Ausstellung ist die erste, die damit das Augenmerk auf einen ungewöhnlich reizvollen Bereich im Werk der Künstlerin lenkt. 

mf

Ausstellungsdauer: 28. April bis 27. Oktober 2019 

 

HANS JOACHIM BREUSTEDT

100 JAHRE BAUHAUS

Im April 1919 gründete Walter Gropius in Weimar eine neue Kunstschule, nämlich das Staatliche Bauhaus. Breustedt gehörte zu den ersten und jüngsten Schülern. "Und meine erste Zeit am Bauhaus", erinnerte sich der Maler, "war überhaupt so, dass ich von Klee und Feininger, die zuerst meine Lehrer waren, eigentlich nie etwas über Malerie gehört habe, sondern die haben immer nur vorgespielt, die Bach-Fugen, das Wohltemperierte Klavier. (...) Dafür bin ich ihnen sehr, sehr, sehr danbkar. Sie haben das ohne ein Wort gemacht. Die haben sich ans Klavier gesetzt und dann gingen die großen Fugen los, vierhändig. Ja, war eine schöne Zeit".

hh

Ausstellungsdauer: 28. April bis 27. Oktober 2019 

 

 

HERBERT BAYER

FRÜHE ZEICHNUNGEN 1911-1920

HERBERT BAYER (1900, Haag am Hausruck, Oberösterreich - 1985, Santa Barbara, Kalifornien, USA)

"Die ganze Zeit über zeichnete und malte ich Landschaften, Häuser und Bäume, aber meine Hoffnung, einmal an der Kuntakademie in Wien studieren zu können, scheiterte am frühen Tod meines Vaters, als ich siebzehn Jahre alt war". (1)

Die hier präsentierte Auswahl an Grafiken und Aquarellen mit Themen aus ober- und Niederösterreich, Salzburg sowie einigen Blättern aus Bayern stellt den Beginn der künstlerischen Entwicklung des jugendlichen Herbert Bayer vor. 

Die Werke stammen aus zwei priaten Sammlungen der Familie H. Bayers; eine befand sich bis 2000 im "herbert bayer studio" des Stiefsohns Javan Bayer in Denver (Colorado, USA), die andere entstammt dem Nachlass von H. Bayers Schwester Helene Meinhart in Perg (Oberösterreich). 

bw

1) H. Bayer, "Visuelle Kommunikation, Architektur, Malererei" (1967) 

Ausstellungdauer 28. April bis 4. August 2019) 

 

 

Ingrid Pröller

Malerische Gefilde 2/2

Ausstellungsdauer 10. August bis 27. Oktober 2019