Tag des Denkmals im Pramtal

TAG DES DENKMALS IM PRAMTAL

Sonntag, 26. September 2021

WELCHE PRAMTAL MUSEEN BETEILIGEN SICH?

LIGNORAMA RIEDAU, 13-17 Uhr

Das LIGNORAMA war der Östereicher-Pavillon der Olympischen Winterspiele 1998 und erfüllt als Holzmuseum sein "zweites Leben" im Sinne der Nachhaltigkeit. Aufgrund der damals innovativen Holz-Bauweise und modernen Architektur wurde es mit zwei Holzbaupreisen ausgezeichnet.
 - Jeweils kostenlose Führungen zur vollen Stunde (13/14/15/16 Uhr) durch die Tischlermeister-Galerie, Dauer ca. 30 Min.
 - laufend Workshops "historisches Holz-Handwerk selbst ausprobieren"
 - Kaffee&Kuchen, Getränke
 - Eintritt frei!

 

STADTMUSEUM SCHÄRDING

freier Eintritt!

 

Freilichtmuseum Furthmühle

Werkltag - siehe eigener Veranstaltungshinweis!

ANDORF INNVIERTLER FREILICHTMUSEUM BRUNNBAUERHOF

Offen und vierseitig - typisch innviertlerisch!

Der offene Vierseithof ist aus dem Innviertler Landschaftsbild nicht wegzudenken. In mehreren Schautafeln auf dem Heuboden wird diese prägende Gehöftform, die auch dem Brunnbauerhof in Andorf zu eigen ist, beleuchtet. Das Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof, dessen ältester Gebäudebestandteil über 200 Jahre alt ist, ist ein geradezu idealtypischer Vertreter dieser Bauweise. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt den Besucherinnen und Besuchern anschaulich, wie die Hofbewohnerinnen und -bewohner damals innerhalb dieser vier Seiten gelebt und gearbeitet haben.

Informationen zum Foto-Wettbewerb Wiki Loves Monuments der Initiative WikiDaheim: https://wikidaheim.at/wlm

Öffnungszeiten: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Führung(en):

  • 14:00 Uhr, Dauer 50 Minuten
  • 15:00 Uhr, Dauer 50 Minuten
  • 16:00 Uhr, Dauer 50 Minuten

Anmeldung unter: museum@remove-this.brunnbauerhof.at
Anmeldeschluss für die Führungen: 25.09.2021

 

sonst noch in der Nähe:
Markt und Burg Obernberg am Inn

Pfarrkirche St. Marienkrichen bei Schärding  - aufgrund des Bezugs zu Magret Bilder und dem Bilger-Breustedt-Museum und Museum in der Schule hier auch ausführlicher beschrieben:

 

Pfarrkirche St. Marienkirchen bei Schärding, Kirchengasse 8, 4774 St. Marienkirchen bei Schärding

26.9.2021, 9.45 Uhr (Gottesdienst ist um 9 Uhr)

Die gotische Pfarrkirche St. Marienkirchen bei Schärding ist geprägt durch die Werke zweier Künstlerinnen: Margret Bilger (1904-1971) und Gisela Stiegler (*1970)

Margret Bilger, deren Todestag sich heuer zum 50. Mal jährt, gestaltete 1964 die beiden Farbglasfenster in der Apsis mit Szenen aus dem Leben Mariens. Gisela Stiegler schuf im Rahmen der Renovierung und Neugestaltung 2019 die liturgischen Orte Altar, Ambo, Vorstehersitz sowie den Tauf- und Beichtort neu

Die beiden Künstlerinnen verleihen im Abstand von 55 Jahren dem Raum und seiner Bedeutung ihre charakteristische Handschrift. Margret Bilger taucht mit ihrer Farbwahl, insbesondere dem der Mutter Gottes zugeschriebenen Blau, den Raum in ein mystisches Licht. Gisela Stiegler schafft Skulpturen, die mit ihrer Textur, Bewegtheit und Farbe neue Akzente setzen. Mit dem Blau, das sie für den Ambo, den Aufbewahrungsort für die Heiligen Öle und den Beichtort wählt, knüpft sie an das charakteristische Blau der Bilger-Fenster an.

Programm:

Melchior Frommel, Bilger-Experte und Biograf, Schlierbach: Einführung zu den Glasfenstern von Margret Bilger
Gisela Stiegler, Künstlerin, Wien/ Suben spricht über ihre Objekte im Kirchenraum im Kontext ihrer künstlerischen Arbeit
Moderation: Martina Gelsinger, Kunstreferat/Diözesankonservatorat der Diözese Linz, Obfrau Diözesankunstverein Linz

Im Anschluss an die Veranstaltung bietet die Pfarre am Kirchenplatz Kaffee und Kuchen an.  Veranstalter:  Pfarre St. Marienkirchen bei Schärding  Kunstreferat/Diözesankonservatorat der Diözese Linz Diözesankunstverein Linz

 

DAS MOTTO

"Denkmal inklusive ..."

Denkmale sind vielfältig, allgegenwärtig und eigentlich oft ganz nah. Fünf Aspekte aus der diversen Landschaft des kulturellen Erbes veranschaulichen, wie sehr uns unsere Denkmale betreffen und welche Rolle sie in unserem Alltag spielen.

... Barrierefreiheit

Baudenkmale zu restaurieren und dabei barrierefrei zu erschließen, stellt an alle ausführenden Beteiligten oft eine große, jedoch zentrale Herausforderung dar.

... Nachhaltigkeit

Denkmalschutz ist ein Synonym für Nachhaltigkeit. Durch den Erhalt historischer Gebäude wird der Bodenverbrauch reduziert und neue Versiegelungen vermieden. Denkmale wurden in der Regel aus regionalen und aus der Natur gewonnenen Baustoffen erbaut und auch in der Denkmalpflege werden traditionelle und natürliche Materialien verwendet, die ökologische Vorteile mit sich bringen.

... moderner Architektur

Historische Objekte und zeitgenössische Architektur sind keine sich widersprechenden Gegensätze, sondern können eine wunderbare Ergänzung darstellen. Das Weiterbauen am Denkmal, das zu einer neuen und zeitgemäßen Nutzung des Bestandes führt, verbindet Denkmalschutz, Denkmalpflege und aktuelle Architektur.

... Religion

Religiöse Denkmale sind vielfältig. Kirchen, Klöster, Gedenkstätten, Gebetshäuser: Denkmale erzählen auch die Geschichte von Religionen und Gesellschaften.

... Alltag

Denkmale sind im Alltag präsent und allgegenwärtig. Egal ob Modeatelier oder Ballsaal, ein Theater oder eine Probenbühne, ein Kino oder eine Bar bis hin zum öffentlichen Verkehr. Die Alltagstauglichkein unserer Denkmale wird oft nicht bewusst wahrgenommen.